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Rezension The Wife between us von Greer Hendricks und Sarah Pekkanen

Rezension The Wife between us von Greer Hendricks und Sarah Pekkanen

Infos zu The Wife between us

Titel: The Wife between us

Autorin:  Greer Hendricks, Sarah Pekkanen

Verlag:  rororo

ISBN: 9783499291173

Seitenanzahl: 448

Erscheinungsdatum: 15. Mai 2018

Preis: 12,99 €


Kurzbeschreibung The Wife between us

Vanessa ist nach der Scheidung von ihrem Mann Richard komplett am Boden und bekommt ihr Leben nicht mehr in den Griff.

Nellie hingegen ist mehr als glücklich. Sie steht kurz von dem großen Tag ihrer Hochzeit mit Richard und kann es kaum erwarten, die Frau an seiner Seite zu sein.

Und schließlich ist da noch Emma, die nicht weiß, was sie von Nellies Warnungen vor Richard halten soll.

Drei Frauen und ein Mann, alles dreht sich um die Liebe, aber genauso um Betrug und Gefahr. Doch wem kann man glauben, wer sagt die Wahrheit und wer kennt Richard am besten?


Rezension The Wife between us

The Wife between us klang auf dem Klappentext sehr vielversprechend – interessant und Neugier weckend, ohne zu viel zu verraten. Als ich dann angefangen habe zu lesen, bin ich auch direkt sehr gut in das Buch reingekommen, der Schreibstil ist packend. Ich verstehe allerdings nicht ganz, warum der Titel auf englisch ist – hätte man nicht auch einen guten deutschen Titel finden können?

Die Perspektive des Buchs wechselt zwischen Vanessa und Nellie und damit zwischen Verzweiflung, Wut und Depressionen auf der einen, und Verliebtheit, Lebensfreude und Glück auf der anderen Seite:

Vanessa ist nach der Scheidung von Richard in ein tiefes Loch gefallen. Sie wohnt inzwischen bei ihrer Tante, hat einen Aushilfsjob, der sie gerade so über Wasser hält und versinkt in ihrer Trauer – an vielen Tagen kommt sie überhaupt nicht aus dem Bett, trinkt zu viel Alkohol und lässt sich komplett gehen. Um ehrlich zu sein, ist sie mir nur mäßig sympathisch; ich persönlich kann nicht so ganz nachvollziehen, wie man sich aus Liebeskummer so sehr gehen lässt – aber so etwas soll es ja öfter geben als man denkt. Vanessa ist besessen von der Idee, Richard von der Hochzeit mit seiner neuer Freundin abzuhalten und versucht alles, um diesen besonderen Tag zu verhindern.

Dann ist da Nellie: jung, dynamisch, aus einfachen Verhältnissen. Ihr möchte Richard nach der Hochzeit ein ganz neues Leben ermöglichen, mit viel Luxus und Privilegien. Nellie ist voller Vorfreude, aber auch etwas eingeschüchtert von dieser fremden Welt, die sich hier bietet. Richard legt ihr die Welt zu Füßen, aber schnell merkt man, dass er dies tut, ohne sie überhaupt zu fragen. Doch Nellies Freundinnen sind etwas skeptisch gegenüber dem Mann, der Nellies Leben so auf den Kopf stellt. Und auch ich habe an manchen Stellen den Kopf geschüttelt, wenn Nellie sich mal wieder von Richard bevormunden und überrumpeln lässt – das entspricht leider einfach nicht meinem Bild von einer selbstbewussten jungen Frau von heute.

Erst sehr spät lernt man schließlich auch Emma kennen; auch sie eine Frau, die Richard heiraten möchte. Wie das alles zusammenhängt, kann ich hier natürlich nicht verraten. Nur soviel: alles ist anders als man denkt und sehr raffiniert ineinander verstrickt!

Die Idee des Buchs ist wirklich spannend, die Geschichte selbst allerdings etwas schleppend. Obwohl ich The Wife between us gerne und schnell gelesen habe, ist das, was schließlich die Geheimnisse der Geschichte ausmacht, leider nicht so spektakulär, wie ich es erwartet hatte. Es wird Spannung aufgebaut, die aber auf einem niedrigen Niveau bleibt und auch keine richtigen Höhepunkte findet. Ich habe mir nach der Vorgeschichte beziehungsweise nach dem ersten Teil des Buchs etwas deutlich Spektakuläreres vorgestellt, was da noch kommt. Aber stattdessen fand ich es dann irgendwann fast ein wenig langweilig. Auch diverse Auflösungen, die im letzten Teil von The Wife between us schließlich folgen, sind voraussehbar oder aber eigentlich uninteressant.

Ein hartes Urteil? Ja, vielleicht. Ich lese so viel, da sind meine Ansprüche natürlich nicht niedrig. Das Buch fängt so vielversprechend an und ich mag den Schreibstil der Autorinnen wirklich, aber irgendwie tut sich dann einfach nicht mehr viel. Ich würde den beiden Autorinnen Greer Hendricks und Sarah Pekkanen wohl trotzdem nochmal eine Chance geben, weil ich bei den Beiden durchaus Potential sehe.

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Category:Thriller

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