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Rezension Mom Hacks #Anti-Quengel

Titel: Mom Hacks #Anti-Quengel: Spielerische Überraschungen für überall

Autorin: Julia Lanzke

Verlag: Gräfe & Unzer

ISBN: 9783833868412

Seiten: 64

Erscheinungsdatum: 5. Februar 2019

Preis: 9,99 €

Kurzbeschreibung Mom Hacks #Anti-Quengel von Julia Lanzke

Wer braucht sie nicht, die hilfreichen Tipps, die man unter Eltern austauscht, um sich das Leben mit Kindern etwas einfacher zu machen? Julia Lanzke, von mamiblock.de, liefert allen Eltern von (Klein-) Kindern Ideen, wie man die Kleinen beschäftigt und somit den Quengelfaktor möglichst gering hält. Sind die Hacks wirklich so praktisch? Und leicht umsetzbar? Lest selbst…


Rezension Mom Hacks #Anti-Quengel von Julia Lanzke

Ideen, wie man sein Kind beschäftigt, ohne dass es quengelt? Super Sache! Brauche ich sofort. Ich bin ja ein großer Fan von Pinterest und sammle auch dort immer Ideen, wie man Spielsachen einfach selbst basteln kann und kreative Spielideen für das eigene Kind sammelt. Deshalb war ich direkt begeistert, als ich dieses Buch geschenkt bekam.

Von mamiblock.de hatte ich auch vorher schon gehört und auch schon die “Mom Hacks” gelesen. Ich wusste also schon ein bisschen, was mich erwartet. In insgesamt vier Kategorien geteilt, bietet Julia Lanzke in diesem Buch Ideen, was ihr mit euren Kindern so alles machen könnt, wenn mal wieder das Wetter schlecht ist oder ihr unterwegs seid (obwohl dafür nicht alle Ideen gut geeignet sind) oder ihr einfach mal was Neues ausprobieren wollt:

  • Spiele,
  • Geduld und Geschicklichkeit,
  • Farben, Formen und Zahlen,
  • Kreativität.

Zusätzlich gibt es vorne und hinten im Umschlag noch nützliche Hinweise, welche Materialien ihr am Besten zu Hause haben solltet, um die Hacks auch umzusetzen.

Bücher Rezension Mom Hacks #Anti-Quengel

Zu jedem Punkt gibt es eine Erklärung und eines oder mehrere Bilder, so dass man sich direkt vorstellen kann, wie das Ganze am Ende aussehen könnte. Für viele Ideen gibt es außerdem die Möglichkeit, Vorlagen herunter zu laden und zuhause auszudrucken, so dass man nicht alles selbst malen muss. Für die meisten Hacks müssen nämlich wir Eltern erstmal aktiv werden und etwas basteln, womit die Kinder dann spielen können. Das reicht von Ausschneidevorlagen über Bauideen für Duplos oder Bausteine, bis hin zu Angelspielen oder Mal- und Bastelideen.

Die Beschäftigungstipps richten sich dabei an Kinder von schätzungsweise 2 bis 6 Jahren. Ist aber nur meine Einschätzung, nach oben hin bin ich ja noch nicht der Profi. Viele der Ideen sind eindeutig für Kinder, die schon zählen oder sogar rechnen, oder schon richtige Muster mit der Schere schneiden und komplizierte Puzzle legen können. Aber auch für die Kleineren ist etwas dabei.

Auf Julia Lanzkes Blog gibt es entgegen meiner Erwartung keine Beiträge in geschriebener Form, wie wir es hier machen, sondern es gibt einen Online-Shop, wo man ihre eigenen Bücher, aber auch andere hilfreiche Dinge kaufen kann. Und es gibt den Videoblog bei Youtube, wo sie ähnliche Tipps wie in diesem Buch vorstellt, aber auch über ihr Leben mit Kindern berichtet. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Mama-Blogs, aber das Buch finde ich dann doch ganz hilfreich. Nicht alle der Ideen sind etwas für uns (vor allem jetzt noch nicht; meine Tochter ist ja gerade erst zwei geworden), aber Einiges ist auch echt nett und ich denke, wenn wir mal wieder einen Tage zuhause haben, an dem wir nichts vorhaben, können wir uns das Buch hervorholen und eine oder mehrere der Ideen ausprobieren. Ich bin gespannt, wie es klappen wird.

Für uns besonders interessant fand ich die folgenden Tipps:

#1 Suchspiel

Hier werden Sticker/Aufkleber auf jeweils zwei zusammengesetzte Duplo- oder Bausteine geklebt und dann an der Kante auseinander geschnitten. Die Kinder können dann die zusammengehörenden Steine suchen und wieder zusammensetzen. Eine Idee, die ich sicherlich bald mal probieren werde, denn eine Mischung aus Puzzle und Bauen klingt für meine Tochter perfekt.

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#31 Farbfabrik

Mehrere leere Klopapierrollen werden mit jeweils einer Farbe bemalt oder beklebt. Das Gleiche macht man mit Eisstäbchen (man muss dafür nicht zwingend ganz viel Eis essen, man kann diese Stäbchen auch im Bastelladen kaufen). Dann dürfen die Kinder die Stäbchen in die farblich passenden Klopapierrollen sortieren. Man kann natürlich auch andere farbige Gegenstände nehmen, Stifte oder Murmeln oder sowas. Für alle, die gerne sortieren und dabei noch Farben lernen wollen.

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#37 magische Magnetsticks

Hier kommen wieder die Eisstäbchen zum Einsatz, gerne auch in bunt. Die bekommen auf der Rückseite kleine Magnete aufgeklebt und so kann man an einer Magnetwand oder an einem Kühlschrank, der ja oft an der Seite metallisch ist, lustige Gebilde erstellen. Das ist eine etwas aufwändigere Idee, weil ich persönlich keine Magnete zum Aufkleben einfach so zuhause hätte, aber macht den Kindern bestimmt Spaß und kann mit #31 verknüpft werden.

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#43 DIY-Kinderpinsel

Für diesen Hack nimmt man eine Wäscheklammer und klemmt einen anderen Gegenstand ein, mit dem das Kind dann malen kann, beispielsweise ein bisschen Watte, ein Blatt, ein dicken Pfeifenreiniger oder ein Stück Spülschwamm. Mit jedem neuen “Pinsel” ergeben sich unterschiedliche Malmuster und damit bestimmt viele tolle Kunstwerke für die Eltern-Sammlung.

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Im Übrigen…

Noch schöner fände ich solche Bücher und auch den Blog, wenn es sich nicht so sehr auf Mütter beziehen würde. In unserer heutigen Zeit sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass nicht nur wir Frauen für die Kindererziehung und -beschäftigung zuständig sind, sondern die Väter genauso einbezogen werden bzw. dies von sich aus tun. Und ich bin sehr froh, dass das bei uns zuhause so ist.

 

 

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Category:Ratgeber

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