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Rezension Biss zur Mitternachtssonne von Stephenie Meyer

Titel: Biss zur Mitternachtssonne

Autorin: Stephenie Meyer

Verlag: Carlsen

ISBN: 9783551584465

Seiten: 848

Erscheinungsdatum: 4. August 2020

Preis: 28 €


Kurzbeschreibung Biss zur Mitternachtssonne von Stephenie Meyer

Stephenie Meyer hat den Schritt gewagt und einen neuen Teil der berühmten und viel gelesenen Biss-Reihe veröffentlicht. Aber es handelt sich dabei keineswegs um eine Fortsetzung der Geschichte im eigentlichen Sinne, sondern um eine Neuerzählung von Biss zum Morgengrauen, dieses Mal aus Sicht von Edward. Und so darf der Leser bzw. vermutlich in den meisten Fällen die Leserin noch einmal erleben, wie Vampir Edward und seine große Liebe Bella sich kennenlernen. Neu und doch alt – zweimal die gleiche Geschichte. Kann das funktionieren?


Rezension Biss zur Mitternachtssonne von Stephenie Meyer

Ein neuer “Biss”-Teil! Den musste ich trotz aller Skepsis kaufen. Ich gebe es zu, ich gehöre zu den Biss-Lesern der allerersten Stunde. Nach dem ersten Teil habe ich alle folgenden auf Englisch gelesen, weil sie da früher erschienen sind, und dann nochmal auf Deutsch. Und zusätzlich habe ich sie alle als Hörbuch gehört. Die Filme kommen meiner Meinung nach ja nicht an die Bücher ran, aber trotzdem habe ich natürlich auch die geschaut. 

Und jetzt also ein neues Buch. Ein Roman, der “Biss zum Morgengrauen” aus Sicht von Edward beschreibt. Ich war sehr gespannt.

Worum es geht:

Obwohl ich fast vermute, dass die meisten Leser dieser Rezension wissen, worum es in den Biss-Büchern geht, möchte ich die Geschichte trotzdem nochmal kurz erklären:

Edward Cullen und seine “Familie” sind Vampire. Keine von den bösen Gruselvampiren, sondern so genannte “Vegetarier”, die sich nur von Tierblut ernähren und für Menschen deshalb keine Gefahr darstellen. Edward lebt zusammen mit seinen “Eltern”, Carlisle und Esme, und seinen “Geschwistern” Emmett, Rosalie, Jasper und Alice. Nach außen hin haben Carlisle, der Arzt ist, und Esme, die jüngere Vampire adoptiert, die alle zusammen in die örtliche Highschool gehen, auch wenn natürlich keiner von ihnen tatsächlich mit dem anderen verwandt ist. 

Das Leben plätschert vor sich hin, die “Kinder” sind gelangweilt vom sich ständig wiederholenden Schulstoff – denn in all den Jahren mussten die fünf die Highschool schon sehr oft durchlaufen und dann umziehen, wenn die Menschen um sie herum merkten, dass sie gar nicht älter wurden – kurz: alles könnte entspannt sein. Bis ein neues Mädchen in der Stadt und der Schule auftaucht. Edward, der die besondere Begabung hat, die Gedanken anderer Menschen hören zu können, ist zu Anfang einfach nur genervt, weil sich die Gedanken aller Schüler nur noch um die Neue drehen und er die Aufregung nicht verstehen kann. Bis er sie persönlich trifft. Es haut ihn förmlich um, denn ihr Geruch ist der köstlichste und verlockendste Geruch, den er jemals gerochen hat. Sein Kopf kreist nur noch um die Versuchung, sie auszusaugen und er muss alle seine Kraft aufbringen, um das nicht umzusetzen. Hinzu kommt, dass die Neue – Bella – keinerlei Angst vor ihm zu haben scheint und er – was noch nie vorkam – ihre Gedanken nicht hören kann. Edward flieht; die einzige Möglichkeit, die er sieht, um nicht gegen seine Prinzipien und die seiner Familie zu verstoßen. Doch lange hält er nicht durch, denn er kann Bella nicht widerstehen…

Meine Meinung

Wir alle wissen, wie die Geschichte weitergeht, dass zwischen Bella und Edward mehr ist als nur der Hunger nach Blut – schließlich gab es schon vor diesem Roman vier Teile der Bella-und-Edward-Saga. Die Story aus Sicht von Edward zu lesen hat mir aber nochmal ein ganz anderes Bild gegeben. Sowohl von Edward, als auch von Bella und den anderen Personen. Und obwohl ich eigentlich genau weiß, was passiert, war es trotzdem interessant, alles nochmal andersrum zu erleben. 

Während Bella in Biss zum Morgengrauen eine sehr lebendige Person ist, deren Gedanken man beständig verfolgt, wirkt sie hier ganz anders – unsicher und zurückhaltend, sich um andere kümmernd und sorgend, beherrscht und stark, auch wenn sie das nicht weiß. Es wird klarer benannt, als ich es bisher empfunden habe. Edward hingegen, der in den anderen Teilen so extrem selbstsicher und cool wirkt, zeigt hier auch seine Schwächen und wirkt verletzlicher. Leider waren nach den Twilight-Filmen meine Gedanken zu Edward immer mit Robert Pattinson verknüpft, was mich sehr gestört hat, weil ich mir Edward in den Büchern ganz anders vorgestellt hatte. Dieses Bild ist zum Glück jetzt wieder ein wenig aufgehoben, wofür ich tatsächlich dankbar bin. 

Fazit

Alles in allem war ich positiv überrascht von diesem Wälzer, weil ich mir vorher gar nicht vorstellen konnte, wie dieses Buch funktionieren soll. Schließlich kannte ich die Geschichte schon in- und auswendig. Aber man findet so tatsächlich einen ganz neuen und anderen Zugang zur Biss-Saga und ich würde mir wünschen, dass auch die anderen drei Teile noch entsprechend umgesetzt werden. Angeblich gibt es dafür ja auch Pläne… und mich würde brennend interessieren, wie Edward im zweiten Teil seine Zeit verbracht hat, während Bella so unter der Trennung litt.


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